2015

Mit Wild Territories entwickelt Spark konsequent seinen ganz persönlichen Sound zwischen Post-Klassik, Minimal Music und Avantgarde weiter. Es geht den fünf jungen Musikern darum, musikalisches Neuland zu erobern, Grenzen zu sprengen und ihrer Fantasie freien Lauf zu lassen. Gemeinsam erwecken sie einen wild wuchernden Kosmos zum Leben, der sich vom Barock bis in die Gegenwart rankt.

Wild Territories

Andrea Ritter - Blockflöte
Daniel Koschitzki - Blockflöte
 / Melodica
Stefan Glaus – Violine / Viola


Victor Plumettaz - Violoncello

Mischa Cheung - Klavier

CD, Berlin Classics, 0300640BC
Release: 23. Januar 2015

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Folk Song
When The Cock Crowed His Warning
Candybox
Silver Falls In The Heart Of The Forest
Obsession
Restless
Cruiser
Concerto RV 151
Agitation
Concerto TWV 52:E1
Venetian Gondola Song
Beyoncé
Alpha Dog
Lost Happiness
Dance Of Rebels
Encore

2012

Spark erspürt auf dem Album Folk Tunes den Zauber europäischer Volksweisen und holt diese zeitlosen Melodien mitten ins 21. Jahrhundert. Alte deutsche Balladen, Evergreens von den britischen Inseln, feurige Balkanrhythmen, skandinavische Mystik, Alpencharme, russische Seele, mediterrane Lebensfreude und ein Hauch von bayerischer Blasmusik verschmelzen zu einem einzigartigen Hörerlebnis, das Grenzen sprengt und ein gemeinsames Europa feiert.

Folk Tunes

Andrea Ritter - Blockflöte / Lotusflöte
Daniel Koschitzki - Blockflöte
 / Melodica
Stefan Glaus - Violine / Viola

Victor Plumettaz - Violoncello

Mischa Cheung - Klavier

Guest Artist:
Kitty Hoff - Vocals

Mit:
Stefan Baumann - Bassklarinette
Joss Turnbull - Perkussion
Benjamin Grän - Tuba

CD, Deutsche Grammophon, 0028947650157
Release: 14. September 2012

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Folk Tune Rhapsodies I-III
Info

Die drei „Folk Tune Rhapsodies“ von Johannes Motschmann ziehen sich wie ein roter Faden durch das Album. Bewusst hat Spark die drei Stücke an den Schlüsselpositionen – am Anfang, am Ende und im goldenen Schnitt - platziert. So durchwehen die Rhapsodien die gesamte Platte und setzen gleichzeitig das Motto für den freien Umgang mit dem Thema Volksmusik.

Motschmann wollte zum einen die Lieder, die er ausgewählt hatte, optimal präsentieren, ihrer Atmosphäre Raum geben. Der Klang sollte modern bleiben und gleichzeitig die Stimmung der Lieder treffen, ohne sie allzu sehr in den Mittelpunkt zu stellen. Zum anderen wollte er aber auch die Charakteristik der Gruppe Spark und besonders ihre Virtuosität zur Geltung bringen. Die erste Rhapsodie umspielt das Lied „Es war ein König in Thule“ in der Vertonung von Georg Friedrich Zelter – ein persönliches Lieblingslied von Motschmann. Das zweite Lied ist ein Abendgesang aus dem „Zupfgeigenhansl“, einer alten deutschen Liedersammlung, die interessanterweise auch einige Lieder enthält, die gar nicht deutschen Ursprungs sind. Das Lied „Es tönt des Abendglöckleins Schlag“ geht auf eine bretonische Volksliedmelodie zurück. Die dritte Rhapsodie paraphrasiert das noch recht junge Volkslied „Hoch auf dem gelben Wagen“, das man fast als Schlager bezeichnen kann und das erst nach dem zweiten Weltkrieg – nicht zuletzt durchs Fernsehen – berühmt wurde. Die bekannte Melodie stammt aus der Feder von Heinz Höhne, einem Apotheker aus dem Berliner Stadtteil Pankow.

Die Strategie beim Komponieren war jedes Mal eine andere: Die erste Rhapsodie bringt nur einmal ganz kurz das Lied in leicht abgewandelter Form, vorgetragen von den beiden Blockflöten. Dann wird der Anfang der Melodie als motivischer Kern für alle folgenden Passagen durchgeführt, in jedem Register von der höchsten Flöte bis zum tiefsten Bass. Im Abendlied erscheint das zugrunde liegende Lied wiederum in Gänze, sogar zeitlich gedehnt mit leicht abgewandelter Harmonik. Danach jedoch entfernt sich die Musik eine Weile, bis die Viola am Ende wieder mit der Melodie des Anfangs einsetzt. Das dritte Stück ist wie eine Charaktervariation angelegt. Alle Teile des Liedes werden permanent durcheinander gewirbelt, bleiben dabei aber deutlich erkennbar. Fast alles ist aus der Melodie gebaut. Das Material ist somit immer wieder durchzuhören, so dass sich der Klang von Spark nach und nach vollkommen mit dem Lied vereint. Die letzten Takte rufen die Erinnerung an den Anfang wieder wach und die Rhapsodien verklingen so leise, wie sie begonnen haben.

Greensleeves
Info

Aus dem England der Renaissance stammt „Greensleeves“, jene wehmütige Weise von der „Dame mit den grünen Ärmeln“, von der die Legende erzählt, Heinrich VIII. habe sie für seine Ehefrau Anne Boleyn komponiert. Mag es stimmen oder auch nicht, das Lied war von Anfang an höchst beliebt und inspirierte Künstler von William Shakespeare bis Jethro Tull. Daniel hat in der Fassung für Spark verschiedene Versionen des Liedes zusammengeführt, weitere Ingredienzen dazugegeben und alles kunstvoll durcheinander gewirbelt. Zu Beginn werden Kenner den elegischen Anfangsteil von Ralph Vaughan Williams’ „Fantasia on Greensleeves“ heraushören und wer selbst einmal Blockflöte gespielt hat, wird später jene Variationen eines unbekannten Komponisten aus der Sammlung „The Division Flute“ erkennen, die so harmlos beginnen, von denen man dann später aber doch gern die eine oder andere weggelassen hat. Stefan wurde es dann aber doch etwas langweilig und er fiedelte im Spaß eine der Schlussvariationen aus Arcangelo Corellis „La Follia“. Überraschender Weise schloss das eine Thema nahtlos an das andere an und so endet „Greensleeves“ bei Spark schließlich mit Corelli.

Two Step Passion
Info

Die Musik des türkisch-amerikanischen Komponisten Kamran Ince vereint so unterschiedliche Elemente wie die raue und energiegeladene Folklore der Türkei und des Balkans, höfische Musik des byzantinischen und des ottomanischen Reiches, die europäische Kunstmusik und die moderne amerikanische Seele. Diese spannende Verbindung aus Tradition und Moderne spiegelt sich in dem Stück „Two Step Passion“ wieder, das er für Spark geschrieben hat.

Der Austausch zwischen Spark und Ince verlief extrem unkompliziert: Während Andrea, die den Kontakt zum Komponisten übernommen hatte, sich in Deutschland aufhielt, saß Ince an seinem Urlaubsort in der Türkei am Klavier und kommunizierte mit ihr über Skype. Die Dynamik dieser Arbeitsweise spiegelt sich in dem Charakter des Stückes wieder, einem Tanz, der in seiner wilden Rastlosigkeit den Musikern viel Kraft und Ausdauer abverlangt.

Die Idee, für die CD-Aufnahme den Klangraum im tiefen Register durch eine Bassklarinette sowie durch verschiedene Perkussionsinstrumente anzureichern, entstand im Sommer 2011. Im Rahmen des Zeltivals in Karlsruhe teilte sich Spark das Eröffnungskonzert des Festivals mit der Oriental-Jazzband Lebi Derya. Gemeinsam mit dem Klarinettisten Stefan Baumann und dem Perkussionisten Joss Turnbull führte Spark das Stück „Two Step Passion“ auf und die fünf Spark-Mitglieder waren von der zusätzlichen Kraft, die das Werk erhielt, so begeistert, dass sie beschlossen, es genau in dieser Version auf das Album zu bannen.

Ich hab die Nacht geträumet
Info

Bei seinem Arrangement des Volksliedes „Ich hab die Nacht geträumet“ hat sich Daniel stark von bildhaften Vorstellungen leiten lassen: Die mystische, fast schwebende Stimmung des Erwachens aus einem schweren Traum ersteht in einer musikalischen Bilderwelt wie aus einem Tim Burton-Film, in dem das Grauen des jungen Mädchens fast mit Händen zu greifen ist. Für den prägnanten Klang der Glissandi, die die zerbrechliche Atmosphäre des Arrangements beherrschen, ist eine Lotusflöte verantwortlich, bei der die Länge des Resonanzraums und damit die Tonhöhe durch einen Zugstab stufenlos verändert werden kann.

Mit der Berliner Sängerin Kitty Hoff wollte Spark schon lange einmal gemeinsam Musik machen. Hauptgrund war Kittys individuelle Art zu singen, die, ebenso wie bei den Bandmitgliedern und ihren Instrumenten, auf einer klassischen Ausbildung aufbaut, dann aber darüber hinausgeht und sich verschiedensten musikalischen Stilen öffnet. Für „Folk Tunes“ passte das hervorragend und das Arrangement von „Ich hab die Nacht geträumet“ wurde ihr von Daniel quasi auf den Leib geschrieben.

Kumru
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Der türkische Pianist und Komponist Fazil Say ist ein Weltbürger, wie er türkischer nicht sein könnte. Zu Hause auf den großen Podien der Welt, vergisst er nie seine türkischen Wurzeln und hat sich hohe Verdienste um die Verbindung von türkischer Musik und abendländischer Kunstmusik erworben. Dabei ist er alles andere als folkloristisch altbacken; viele seiner Werke spiegeln die moderne Türkei wider mit Titeln wie „Fenerbahçe“ oder „Alla Turca Jazz“, in dem er sich Mozarts Gassenhauer vornimmt.

„Kumru“, zu Deutsch „Die Taube“, ist im Original eine von drei Balladen für Klavier, deren Ursprünge im Jahr 1995 liegen. In ihnen nimmt Say Bezug auf die mittelalterliche Tradition des orientalischen Minnesangs, insbesondere auf die im Jahre 1030 in Spanien entstandene Schrift von Ibn Hazm al-andalusi, "Das Halsband der Taube. Von der Liebe und den Liebenden“. Daneben hat der Titel des Stücks für Say einen ganz persönlichen Bezug; Kumru ist nämlich der Name seiner Tochter.

An Eye For Optical Theory
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Einer der großen und berühmten zeitgenössischen Komponisten, vor allem aus dem Bereich der Filmmusik, steht mit dem Briten Michael Nyman auf dem Programm. Mit Spark verbindet Nyman eine grundlegende Einstellung: Eine Triebfeder seines Musik-Machens ist die Ablehnung einer allzu akademischen und hörerfeindlichen zeitgenössischen Kunstmusik. Nymans Musik ist von der amerikanischen Minimal Music angeregt, aber ihrem Stil nicht ausschließlich zuzuordnen. Sie entzieht sich vielmehr in ihrer Individualität einer Festlegung und bleibt in einer eigenen Welt, die Fans aus den verschiedensten Bereichen anzieht.

Bekannt wurde er durch die Musik zum Film „Das Piano“, aber auch durch die Interpretationen seiner Werke durch Künstler wie Ute Lemper oder das Kronos Quartett oder die Kultfilme von Peter Greenaway. Aus letzteren, genauer gesagt aus „Der Kontrakt des Zeichners“ von 1982, stammt „An Eye For Optical Theory“, das Johannes Motschmann für Spark arrangiert hat. Die Verbindung zum Thema „Folk Tunes“ liegt nicht sofort auf der Hand; erst der Blick auf die Struktur des Stücks verrät die Beweggründe des Ensembles: „An Eye For Optical Theory“ geht auf einen „Ground“ des englischen Barockkomponisten William Croft zurück. Das Prinzip, auf einen Ostinato-Bass zu spielen, gibt es seit der Mensch Musik macht, und man kann sich kaum eine volkstümlichere Art des Musizierens vorstellen.

The Old Lautar
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Mit Lev „Ljova“ Zhurbin hat Spark einen weiteren Komponisten im Repertoire, der den Kollegen an Internationalität in nichts nachsteht: In Moskau als Sohn des Komponisten Alexander Zhurbin und der Schriftstellerin Irena Ginzburg geboren, übersiedelte er als Kind mit seinen Eltern nach New York, wo er bis heute lebt. Trotzdem ist er der „alten Welt“ verbunden geblieben und bringt die Einflüsse europäischer Kulturen weiterhin in seine Musik mit ein – so auch in „The Old Lautar“, einem Stück, das auf die Musik der Roma anspielt. Der Titel bezieht sich sowohl auf die Musik eines speziellen Clans dieses Volkes als auch auf die Musiker selbst sowie das in der besagten Musik verwendete Geigen-ähnliche Streichinstrument „lăută“.

Budget Bulgar
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„Budget Bulgar“ ist einer der Hits von Ljova, den es in mehreren Arrangements gibt. Spark vertritt quasi die europäische Variante des Stückes, die der Amerikaner eigens für die Gruppe geschrieben hat.

Im Sommer 2007, als Spark noch ganz am Anfang war, besuchte Ljova die Musiker in Karlsruhe, da er ohnehin in Europa unterwegs war. Gemeinsam verbrachten sie einen geselligen Tag, begutachteten die verschiedenen Flöten, spielten sich gegenseitig Musik vor und fuhren schließlich nach Heidelberg, „weil das ja jeder Amerikaner mal gesehen haben muss“. Anschließend übernachtete er bei den neu gewonnenen Freunden, die ihn die ganze Nacht im Nebenzimmer rumoren hörten. Er schlief offenbar wenig und war bis in die Morgenstunden beschäftigt. Am nächsten Vormittag streckte er ihnen dann die Partitur von Budget Bulgar entgegen und sagte: "This is something for you!"

Csillagok, Csillagok
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In dem Spark’schen Vielvölkergemisch steht Victor für das ungarische Element und hat mit „Csillagok, Csillagok“ ein Lied eingebracht, das für ihn viele Bedeutungen hat:

Zuerst steht es für Erinnerungen aus seiner Kindheit, als ein beliebtes ungarisches Volkslied. Der Titel „Csillagok“ bedeutet „Sterne“ und diese werden im Lied gebeten, dem armen Gesellen den Weg zum Haus seiner Geliebten zu weisen. Während das Cello zu Beginn die Melodie „singt“, erklingt im Klavier das Funkeln der Sterne. Später dient das Lied als Anknüpfungspunkt für die ungarische Musik im Allgemeinen, wenn weitere Lieder eingeflochten werden, wie etwa Musik aus dem Singspiel „Háry János“ des berühmten ungarischen Komponisten Zoltán Kodály.

Entscheidend in dem Arrangement ist für Victor aber vor allem das Gefühl für das Land, das sich durch die Musik mitteilt: Die unendliche Weite, der Sternenhimmel der Puszta, fahrendes Volk, Lagerfeuer, alte Pferdekutschen… Und auch die Menschen Ungarns kommen zu Ehren, ein schlichtes Bauernvolk, voller Stolz, aber auch voll großer Herzlichkeit und Wärme.

Wild Heart
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Der Niederländer Chiel Meijering ist für Spark einer der Komponisten der ersten Stunde. Er hat bisher die meisten Stücke für die Gruppe geschrieben und den Klang der Band nachhaltig geprägt. In seinem Heimatland gilt Meijering als „enfant terrible“ der zeitgenössischen Musik, für jeden Scherz zu haben und unglaublich kreativ. Das hat ihm zahlreiche Fans bis in die allerhöchsten Kreise eingebracht: Selbst Königin Beatrix I. bestellte für ein Festkonzert anlässlich ihres 60. Geburtstags eine Komposition von ihm.

Meijerings Stücke haben oft etwas Radikales und Anarchisches und sind auch körperlich anstrengend. Entsprechend virtuos geht es in dem Stück „Wild Heart“ zu. Vor allem Stefan und seine Violine sind hier gefordert, während als Kontrast immer wieder eine betuliche bayerische Blaskapelle vorbeimarschiert. Vielleicht eine Hommage an die Herkunft der Flötistin?

In einer besonders ausgelassenen Probenphase für die CD-Aufnahme hatte Daniel die Idee, die Marschmusik-Sequenzen von einer Tuba verstärken zu lassen, um die Ironie auf die Spitze zu treiben. Gesagt, getan, und so lernte Spark in Benjamin Grän einen sehr einfallsreichen Tubisten kennen, der mit viel Geduld auch die schrägsten Ideen der Band austestete und für jeden Spaß offen war – ganz im Sinne Meijerings!

Scarborough Fair
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Im englischen Scarborough fand seit dem Mittelalter bis ins 19. Jahrhundert hinein alljährlich im August ein großer Markt statt, der „Scarborough Fair“, für die Menschen der Zeit ein großes Ereignis. Im gleichnamigen Lied wird er zum Ort der Überlegungen eines ehemaligen Liebespaares, das mit dem Gedanken spielt, es noch einmal gemeinsam zu versuchen, diesem Plan jedoch gleichzeitig unlösbare Aufgaben in den Weg stellt. Wie so oft im „wirklichen Leben“: Zusammen können sie nicht sein, getrennt aber auch nicht.

Das Lied entstand vermutlich im 16. oder 17. Jahrhundert und wurde vor allem durch die Version von Simon & Garfunkel bekannt, obwohl es darüber hinaus zahllose Fassungen von Herbie Hancock bis Helene Fischer gibt. Daniels Arrangement des Stücks ist eine Hommage an den Schweizer Komponisten Frank Martin, der in seinem „Trio sur des mélodies populaires irlandaises“ hervorragend gezeigt hat, wie raffiniert eine Symbiose aus Volks- und Kunstmusik klingen kann. Während der Anfang sich stark an diesem Vorbild orientiert und sogar wörtliche Zitate verwendet sind, entwickelt Daniel im Verlauf des Arrangements zusehends seine ganz eigene Interpretation, die sich bis zu einer Jig-artigen Variation über das Thema hochsteigert.

Dve Gitary
Info

Das Arrangement des altbekannten Traditionals, dem schon Charles Aznavour zu Berühmtheit verholfen hat, stammt von Victor, und seine Inspirationsquelle kann wahrscheinlich jeder Cellist nachvollziehen: Mit dem Cellokasten auf dem Rücken unterwegs, wird man regelmäßig von verständnisvollen Mitbürgern angesprochen, die ihr Mitleid wegen der übergroßen Gitarre ausdrücken, die man da mitschleppt. Irgendwann gibt man es auf, die Menschen über den feinen Unterschied aufzuklären. Und immerhin lässt sich auch ein Cello als Gitarre benutzen. Und eine Geige genauso…

Kahden Kauppa
Info

Der Titel „Kahden Kauppa“ geht auf ein finnisches Sprichwort zurück, „Kahden kauppa on kolmannen korvapuusti“, frei übersetzt: „Wenn zwei einen Handel abschließen, guckt der Dritte in die Röhre.“ Wörtlich geht es etwas handfester zu, denn der Dritte bekommt tatsächlich eine Ohrfeige.

In seiner Komposition verbindet der Finne Jonne Valtonen, der sich international vor allem im Bereich der Videospiel-Musik einen Namen gemacht hat, zwei traditionelle finnische Lieder: „Pappani maja“, „Großvaters Häuschen“, ist ein ernsthaftes Lied über Kindheitserinnerungen, während „Kullan ylistys“ ein Spottlied ist, in dem ein Sänger sich über seine Liebste und vor allem ihre körperlichen Schwächen lustig macht.

Valtonen kennt die Musik von Spark und schrieb ihnen das Stück quasi auf den Leib. Eigens für „Folk Tunes“ hat er möglichst viele traditionelle Aspekte einfließen lassen, dabei aber darauf geachtet, der Musik etwas mehr „Biss“ zu verleihen. Nach seinem Wunsch sollte die Musik „showy“ sein, nach dem Motto „Bartók goes Pop“. Spark eben.

2010

Auf seinem Debutalbum präsentiert Spark die aufregendsten Klänge aus New York, London, Amsterdam und Berlin. Radikal und kompromisslos zeigen die fünf, wo Musik herkommt und wohin sie sich entwickelt. Träume und Trends, klassische Beats, Fusion-Sounds, Neon-Trance und Minimal-Grooves verschmelzen zum Puls der Großstadt.

Downtown Illusions

ECHO Klassik 2011

Andrea Ritter - Blockflöte / Lotusflöte
Daniel Koschitzki - Blockflöte / Vocals / Melodica / Klavier
Stefan Glaus - Violine / Viola

Victor Plumettaz - Violoncello

Jutta Rieping - Klavier 

Guest Artist:
Robeat - Human Beatbox

Super Audio CD, ARS 38 084
Release: 1. September 2010

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Harde Puntjes
Wonderland: Jack
3 Songs, Op. 7: No. 1. Apres un reve (arr. for chamber ensemble)
Tango Heavy
Swing Shift: Groovebox Variations
The Journey Has Just Begun
Meteor
Gottes Zeit ist die allerbeste Zeit, BWV 106, "Actus tragicus": Sonatina
Song and Dance (after R. Jannotta and C. Bolling)
Wonderland: Nadia
Dinah's Night Flight
Dreams
Concerto Grosso in G minor, Op. 3, No. 2, RV 578: I. Adagio e Spiccato
Concerto Grosso in G minor, Op. 3, No. 2, RV 578: II. Allegro
Concerto Grosso in G minor, Op. 3, No. 2, RV 578: III. Larghetto
Harde Puntjes
Can't Take My Eyes off You
Nostalgie